Ziemia Święta i Rzym – nie wszyscy mogą wybrać się tam osobiście, by stąpać śladami Jezusa i św. Piotra. Ten album jednak pozwala każdemu odetchnąć atmosferą tamtych miejsc oraz poznać je z bliska. Wędrując po kartach książki pielgrzymujemy wspólnie z... dwoma papieżami! Po Ziemi Świętej kroczymy wraz z Janem Pawłem II, a z Benedyktem XVI poruszamy się po różnych miejscach Stolicy Piotrowej – uczestniczymy w obchodach Wielkiego Tygodnia, najbogatszego okresu liturgicznego.

Fantastyczne zdjęcia Adama Bujaka ukazują więcej, niż dostrzec może oko zwykłego pielgrzyma. Po pierwsze, artysta miał wyjątkową możliwość przebywania w bezpośredniej bliskości obu papieży. Po drugie, dzięki doświadczeniu i talentowi potrafi znaleźć zarówno niecodzienne punkty obserwacyjne (np. dachy jerozolimskich świątyń czy rzymska kolumnada Berniniego), jak i wydobyć z tła niezwykłe detale, prawdziwe perły, dowody geniuszu dawnych rzeźbiarzy, architektów, malarzy.

Przemieszczamy się od Synaju po Jordan, od Jeziora Galilejskiego po Betlejem. Wstępujemy na Górę Błogosławieństw i górę Tabor. Poznajemy Nazaret i Kafarnaum. Z Góry Oliwnej spoglądamy na Jerozolimę, by potem zejść w dół i zadumać się w Wieczerniku lub przy Grobie Matki Bożej. Artysta uwiecznił także historyczne, jedyne w dziejach wydarzenie: Mszę św. koncelebrowaną przez ziemskiego Następcę Chrystusa przed pustym grobem Naszego Pana.

Prawie dwa tysiące lat temu w Rzymie osiadł ten, którego Jezus wyznaczył na swego pierwszego następcę, św. Piotr. Bazylika jego imienia to największa świątynia chrześcijan. Jej wspaniałość przybliża ten album. Wspaniałość i podniosłość, którą bez wątpienia najbardziej odczuwa się podczas Wielkiego Tygodnia. Oglądamy z bliska także katedrę biskupów Rzymu: Bazylikę św. Jana na Lateranie. Dzięki świetnym portretom poznajemy bliżej Benedykta XVI – widać, że wzbudza wielką sympatię, zwłaszcza wśród młodzieży, podobnie jak jego wielki poprzednik Jan Paweł II.

Bogate w rzeczowe informacje podpisy pod zdjęciami oraz dwa świetnie czytające się eseje pogłębiają naszą wiedzę o Ziemi Świętej i Watykanie; m.in. objaśniają symbolikę obrzędów, strojów liturgicznych, kolorów. Nawet dla kogoś, kto pielgrzymował do tych świętych miejsc, album „Jan Paweł II i Benedykt XVI śladami Jezusa” będzie wzruszającym przypomnieniem, cenną pamiątką. Jeśli do bogactwa treści dodamy szczególnie wysoki poziom edytorski, to możemy być pewni, że trzymamy w ręku książkę szczególnie wartościową, wyjątkową.

Kapitel I  IM LAND JESU      7

Kapitel II MIT DEM PAPST IM VATIKAN     77

 

Betlehem. Der Reichtum der ganzen Welt

Betlehem, das anfangs Efrata genannt wurde, liegt in der Mitte Palästinas, in Judäa, am Westufer des Jordans (765 m über dem Meeresspiegel) und ist nur 8 km von Jerusalem entfernt. Der Name der Stadt (bet-laham) kommt von „bit ilu lachama“, was „Haus des Brotes“ bedeutet. In der Bibel wird Betlehem zum ersten Mal in Zusammenhang mit dem Tod Rachels erwähnt, der Frau des Patriarchen Jakob und Mutter von Josef und Benjamin (Gen 35,19). Hier lebte Davids Urgroßmutter Rut mit ihrer Schwiegermutter Naomi, hier wurde auch David geboren und vom Propheten Samuel zum König von Israel gesalbt. Dadurch wurde Betlehem zur Stadt Davids und viele Jahrhunderte später (28 Generationen) zum Geburtsort vom Sohn Gottes Jesus Christus. Wie es auch im Lukasevangelium geschrieben steht, brach Josef aus Galiläa auf, um sich in die Steuerlisten eintragen zu lassen, gemeinsam mit seiner Frau, die ein Kind erwartete, „nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids“ (Lk 2, 4). In Betlehem befindet sich sowohl die Geburtskirche, als auch die Magorum Grotte, wo die drei Weisen aus dem Morgenland dem Neugeborenen huldigten und die Kirche der Hirten, ein Heiligtum der Franziskaner, welches dem Ort gedenkt, an dem die Engel den Hirten die Geburt Christi verkündeten. Bis heute ist die Stadt von Feldern umgeben, auf denen früher Schafe weideten. Die Wüstenlandschaft mit vielen Grotten und Höhlen bot den Hirten und ihren Tieren viele Versteckmöglichkeiten. In den Berichten eines Pilgers aus Bordeaux aus dem Jahr 333 finden wir die erste schriftliche Erwähnung einer Basilika am Ort Christi Geburt. Diese wurde auf Befehl von Kaiser Konstantin I. dem Großen (306-337) errichtet und großzügig von seiner Mutter, der hl. Helena, unterstützt, die im Jahr 326 das Heilige Land besuchte. Während des Aufstands der Samariter im Jahr 527 wurde das Gebäude schwer beschädigt. Unter Kaiser Justinian (527- 565) wurde das Gotteshaus umgebaut. Im Jahr 614 überfielen die Perser Palästina, eroberten Betlehem und zerstörten auf ihrem Weg alle christlichen Kirchen. Allein die Geburtskirche blieb verschont, da die auf der Fassade dargestellten heiligen drei Könige persische Gewänder trugen und die Angreifer in den Mosaiksteinen des Bodens Zeichen persischer Magie entdeckten.  1099 eroberten die Kreuzritter Betlehem, befestigten die Stadt und bauten ein Kloster neben der Geburtskirche. Sie erneuerten die Wandmosaiken und schmückten die Säulen mit Malereien. Das niedrige und enge Portal ist ein Relikt aus jener Zeit und sollte die Türken davon abhalten ihre Pferde in das Gotteshaus zu führen. Die Geburtskirche ist fast 54 m lang und 26 m breit. Vier Säulenreihen trennen das Innere in ein großes Hauptschiff (33 m lang und 10 m breit) und zwei doppelte Nebenschiffe. Die Höhe der 40 Säulen wird bis zum Architrav gemessen und beträgt 5,47 m. Sie werden von korinthischen Kapiteln gekrönt, die alle von drei Reihen Acanthusblätter geziert werden. Auf einigen Säulen sind noch Reste der alten Malereien zu sehen, die u.a. Maria und die Propheten darstellen. Das Hauptschiff ist höher und dank großer Fenster auch heller. Die Seitenschiffe hingegen werden nur durch kleine quadratische Wandöffnungen beleuchtet. Zu Zeiten Konstantins war der Boden mit kostbaren Mosaiksteinen ausgelegt. Einige Mosaiken sind unter dem Boden des Hauptschiffs bis heute erhalten geblieben. Durch eine Ikonostase wird das Presbyterium, welches für das Paradies steht, von den Schiffen abgetrennt. Von den ehemaligen prächtigen Mosaikwänden blieben nur wenige erhalten: Jesu Stammbaum, Vorstellung der eucharistischen Idee, Jesu triumphaler Einzug nach Jerusalem, Christi Himmelfahrt. Unter der Kirche befindet sich der Ort, der an die Geburt Jesu erinnert. Ursprünglich war der Eingang zur Grotte eben, aber als man das Gotteshaus baute, machte man aus ihr eine Krypta, so dass nun eine Treppe zu ihr hinunter führt. Wer hier allerdings kahlen Stein, gehauenen Kalk und eine bescheidene Krippe erwartet, wird enttäuscht. Das Innere ist mit kostbarem Marmor ausgekleidet, anstelle der Krippe steht ein großer Stern aus Silber mit 14 Strahlen, die den Stammbaum Jesu symbolisieren. Sie trägt folgende Aufschrift: „Hic de Virgine Maria Jesus Christus natus est“ (Hier wurde Jesus Christus aus der Jungfrau Maria geboren). Über dem Stern befindet sich der kleine Altar der heiligen drei Könige. Das ursprünglich flache Dach wurde durch ein gemauertes und mit Mosaiksteinen (diese wurden 1869 durch einen Brand zerstört) verschönertes Gewölbe ersetzt. Diese reiche Ausstattung ist seit jeher ein Streitpunkt. Bereits der hl. Hieronymus kritisierte sie, als er 385 nach Betlehem kam. In seiner damals am 25. Dezember gesprochenen Predigt unterstrich er, dass Der, Der in der Krippe zur Welt kam, Gold und Silber verachtete. Der hl. Hieronymus lebte dann ab 386 bis zu seinem Tod 419 oder 420 in Betlehem, gründete Kloster und widmete sich theologischen Arbeiten bzw. dem Abfassen von Schriften. Der Altar in der Geburtsgrotte gehört den orthodoxen Griechen, der Altar in der gegenüberliegenden Krippengrotte hingegen den Katholiken. Ganz in der Nähe der Geburtskirche liegen zahlreiche Grotten auf dem südlichen Hang von Wadi ed-Dschamal und dem nördlichen Hang von Wadi er-Rahib, die schon in längst vergangenen Zeiten als Behausungen dienten. Am 22. März 2000 sprach Johannes Paul II. folgendermaßen über Betlehem: „[...] Das neugeborene Kind, wehrlos und völlig angewiesen auf die Sorge Marias und Josefs, deren Liebe es anvertraut ist, ist der ganze Reichtum der Welt. Es ist unser alles! In diesem Kind – dem Sohn, der uns geschenkt ist – finden wir Ruhe für unsere Seelen und das wahre Brot, das nie zu Ende geht – das eucharistische Brot, das schon im Namen dieser Stadt angedeutet ist: Betlehem, Haus des Brotes. Gott ist verborgen in dem Kind; die Gottheit ist verborgen in dem Brot des Lebens. ›Adoro te devote latens Deitas! Quae sub his figuris vere latitas! – In Demut bet’ ich dich, verborgne Gottheit, an, die du den Schleier hier des Brotes umgetan!‹ Das große Geheimnis der Selbst-Entäußerung Gottes, das Werk unserer Erlösung, das sich in der Schwachheit entfaltet: Das ist keine leichtverständliche Wahrheit. Der Retter wurde in der Nacht geboren – in der Dunkelheit, in der Stille und Armut der Grotte von Betlehem. ›Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf‹, verkündet der Prophet Jesaja (Jes 9,1). Das ist ein Ort, der ›das Joch‹ und ›den Stock‹ der Unterdrückung gekannt hat. Wie oft war der Schrei von Unschuldigen in diesen Straßen zu hören? Selbst die große Kirche, die über der Geburtsstätte des Retters errichtet wurde, steht wie eine Festung da, vom Unbill der Zeiten mitgenommen. Die Krippe Jesu steht immer im Schatten des Kreuzes. Die Stille und Armut der Geburt in Betlehem sind eins mit der Dunkelheit und Pein des Todes auf Golgota. Die Krippe und das Kreuz sind dasselbe Geheimnis der erlösenden Liebe; der Leib, den Maria in die Futterkrippe legte, ist derselbe Leib, der am Kreuz hingegeben wurde. 4. Wo also ist die Herrschaft des ›Wunderbaren Ratgebers, Starken Gottes und Fürsten des Friedens‹, von der der Prophet Jesaja spricht? Wo ist die Macht, auf die Jesus sich selbst bezieht, wenn er sagt: ›Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde‹ (Mt 28,18)? Das Königtum Christi ist ›nicht von dieser Welt‹ (Joh 18,36). Sein Königtum ist nicht das Spiel von Macht, Besitz und Gewinn, das unsere Menschengeschichte zu prägen scheint. Vielmehr ist es die Macht, den Bösen zu bezwingen, der endgültige Sieg über die Sünde und den Tod. Es ist die Macht, die Wunden zu heilen, die das Bild des Schöpfers in seinen Geschöpfen entstellen. Die Macht Christi besteht darin, unsere schwache Natur zu verwandeln und uns durch die Gnade des Heiligen Geistes fähig zum Frieden untereinander und zur Gemeinschaft mit Gott selbst zu machen: ›Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben‹ (Joh 1,12). Das ist die Botschaft von Betlehem heute und allezeit. Das ist das außerordentliche Geschenk, das der Fürst des Friedens vor zweitausend Jahren in die Welt gebracht hat. [...]“  

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