Żywa lekcja historii i patriotyzmu!

Frapujący tekst prof. Władysława Bartoszewskiego przybliżający i analizujący Powstanie Warszawskie. Ponad 100 emocjonujących fotografii: Adama Bujaka oraz powstańczego fotoreportera Eugeniusza Lokajskiego "Broka". Na zdjęciach m.in. słynne ekspozycje, wnętrza i wystawy Muzeum Powstania Warszawskiego, zdjęcia walczącej Stolicy, fragmenty murów i ruin powstańczej Warszawy, listy powstańcze, życie codzienne pod obstrzałem wroga - powstańcze śluby, chrzty, działalność poczty powstańczej, dramatyczna walka o przeżycie nowonarodzonych dzieci.

"Przekroczyłem próg i natychmiast zostałem odcięty od świata zewnętrznego. Wszedłem do budynku i zostałem wprost obezwładniony. Drzwi zatrzasnęły się za mną, a ja w tym samym momencie pozostawiłem za sobą nie tylko dzienne światło, ale i nieistotną codzienność. Odczuwali to samo inni zwiedzający, dzięki czemu atmosfera była niezwykła. Natychmiast po wejściu wyciszali się w zadumie, rozmawiając co najwyżej szeptem. […]

W przeciwieństwie do wielu innych podobnych miejsc, tutaj czuje się i przeżywa historię. Wyposażenie hal i pawilonów budzi emocje, skądinąd też dlatego, że wielu Polaków ma osobiste powiązania z Powstaniem. […]

Chodząc pośród murów Muzeum widziałem wiele twarzy młodych mężczyzn i kobiet, uwiecznionych na zdjęciach. Wszyscy walczyli w Powstaniu, a ci, którzy przeżyli są dzisiaj dziadkami i babciami. Niejeden z nas miał w bliższej lub dalszej rodzinie warszawskiego powstańca. Widziałem obok mnie wielu młodych ludzi, a w ich oczach odbijały się te same uczucia, które i ja w sobie nosiłem". Z posłowia "Przeważał podziw" - refleksje po zwiedzeniu Muzeum Powstania Warszawskiego.

Trzy osobne wersje językowe: polska, angielska, niemiecka.

Album powstał przy współpracy z Muzeum Powstania Warszawskiego.

Warschauer Aufstand 1944      8

Bilder       20

Seit dem Ausbruch des Warschauer Aufstands sind über sechzig Jahre vergangen; in der Geschichte einer Nation ist das kein langer Zeitraum, dafür aber im Leben von Generationen ein sehr bedeutender. Der militärische Aspekt, mit dem man sich sowohl in Polen als auch im Ausland bis jetzt ausführlich in Monographien und Memoiren auseinander gesetzt hat, scheint im Laufe der Zeit den historisch-moralischen Werten des Aufstands als eines großen Ereignisses in der Geschichte Polens das Feld zu räumen.

Versuchen wir hier also – für die Erinnerung und zum Gedenken – einige grundsätzliche Fakten ins Gedächtnis zu rufen.

Der Warschauer Aufstand ist während des 2. Weltkriegs die einzige militärische Erhebung einer Untergrundbewegung von solchem Ausmaß und solcher Reichweite im von den Deutschen besetzten Europa. Es war jedoch nicht der einzige Versuch, eine Hauptstadt nur mit eigenen Kräften und ohne Terminabsprache mit den Alliierten zu befreien, denn gleiche Aktionen gab es in Paris (August 1944) und in Prag (April 1945).

Die Absicht aller Aufständischen war es, mit Waffen gegen den Okkupanten zu kämpfen in einer Aktion, auf die man seit fast fünf Jahren gewartet hatte. Als moralisches Grundmotiv galt die Notwendigkeit, diesen Versuch als Kampf für die Freiheit und Souveränität Polens erkennbar zu machen.

Die menschliche Solidarität erreichte im Laufe des Warschauer Aufstands oft wahrhaft heldenhafte Ausmaße. Meinungsunterschiede spielten dabei keine wesentliche Rolle. Die polnische Bevölkerung bewies nach fünf Jahren Okkupation ausdrücklich ihren demokratischen Geist und ihre politische Reife.

Der Warschauer Aufstand, der für 2-3 Tage geplant war, dauerte tatsächlich 63 Tage. Dieses Faktum, welches Militärexperten in Staunen versetzte und von den deutschen Stabsoffizieren auch betont wurde, sollte man vor allem einem außergewöhnlichen patriotischen Druck, der Bereitschaft der Soldaten und Zivilbevölkerung sich aufzuopfern sowie der Solidarität im Siegeswillen zuschreiben.

 

Beurteilung des Feindes

Die deutsche Seite beurteilte diesen Kampf um Warschau als „den härtesten, den wir seit Kriegsbeginn geführt haben. Er ist vergleichbar mit dem Häuserkampf in Stalingrad (Heinrich Himmler, Rede an die deutschen Generäle am 21. September 1944 in Jägerhöhe). Es wurde betont, „wenn die deutschen Soldaten nicht alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel im Kampf um Warschau eingesetzt hätten – wäre dieser Kampf hoffnungslos gewesen“ (Deutscher Rundfunk am 30. September 1944).

SS-General Erich von dem Bach, der die deutschen Truppen befehligte, die gegen die Aufständischen kämpften, hat den Einfluss der Widerstands­aktion auf den Kampfeinsatz der deutschen Armee auf folgende Weise beurteilt: 

A. In materieller Hinsicht wurden die Truppenbewegungen innerhalb der Front […] auf Umwege gelenkt, was sowohl Entfernung als auch Verbrauch von kostbarem Treibstoff unnötig erhöhte. Es kam zur Bindung einiger Regimenter und starker Artillerieeinheiten, die man aus dem Gefecht an der Praga-Front zurückzog, sowie zur mindestens 14-tägigen Bindung einer der besten Panzerdivisionen, die an der Front Mangelware darstellten; man verlor auch infolge eines Brandes oder der Eroberung durch die Aufständischen sehr wichtige Uniform- und Lebensmittellager sowie alle unersetzbaren militärischen Reparaturwerkstätten und Versorgungseinheiten.  

B. In moralischer Hinsicht. Man kann den moralischen Einfluss des Warschauer Aufstands auf die Soldaten gar nicht überschätzen. Die östlich vom Stadtteil Praga kämpfenden Truppen spürten im Rücken ständig Gefahr. Man befürchtete den Ausbruch eines Aufstands in Praga. Vor allem aber die Fronttruppen, bereits stark angeschlagen, spürten im Anblick des zu erwartenden Großangriffs der Russen die Gefährdung des Rückzugs Richtung Westen. Diesem Unsicherheitsgefühl kann man zuschreiben, dass Praga bei einem späteren Angriff ganz unerwartet verloren ging, denn die sich in Eile rückziehenden Truppen wollten noch die Brücken nördlich von Warschau erreichen.

Diese Beurteilung kann man besser verstehen, wenn man bedenkt, dass die Deutschen im Kampf gegen den Aufstand außerordentlich große Verluste erlitten haben – nach Berechnung des Generals von dem Bach etwa 26 000 Menschen, darunter mindestens 17 000 Tote (die Vermissten wurden dabei auch den Toten zugerechnet) und etwa 9 000 Verwundete, obwohl – wie von dem Bach feststellt – in den ersten Tagen ganze Truppenteile vernichtet wurden, über deren Schicksal man später von deutscher Seite niemals Auskunft bekommen konnte. Der durchschnittliche Verlust der Deutschen in der Kampfaktion gegen die Aufständischen betrug etwa 1900 Tote wöchentlich und war wesentlich größer als der Verlust der Hitlerarmee bei den stärksten Kämpfen an der Westfront während des Feldzugs 1944/1945, der wöchentlich 1000 Tote nicht überschritt. Die 9. Armee (unter dem Befehl Generals Nikolaus von Vormann und später Generals Smilo von Lüttwitz), die an der deutsch-russischen Front in Warschau an der Weichsel lag, schätzte ihre Verluste in den Kämpfen gegen den Warschauer Aufstand auf etwa 25 % aller Kriegstoten und Verwundeten im August und September 1944.

 

Gewinne und Verluste

Etwa 2000 deutsche Soldaten gerieten in die Gefangenschaft der Heimatarmee (Armia Krajowa) in Warschau. Ein Teil von ihnen teilte das Schicksal der polnischen Zivilbevölkerung und wurde durch Bomben und Geschosse ihrer eigenen Armee getötet, die die Stadt vernichtete.

Die polnische Seite erbeutete von den Deutschen u.a. 4 Panzer, 2 Panzerwagen, ein 76 mm Feldgeschütz, 12 Mörser und 4 Panzerabwehrkanonen; 4 feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen, einige-zig Panzer, Sturmkanonen sowie Panzerwagen zerstört und etwa 200 beschädigt.

Die Verluste auf der polnischen Seite betrugen 18000 Tote (Vermisste eingerechnet) sowie etwa 6 500 – 7 000 schwer verwundete aufständische Soldaten. Das heißt also, dass die deutschen Formationen ähnlich hohe Verluste wie die polnischen Aufständischen erlitten. Zieht man das krasse Missverhältnis der Kampfmittel zwischen beiden Seiten in Betracht, ist das ein sprechender Beweis für die hohe Qualität der militärischen Ausbildung der Aufständischen, was übrigens im Geheimbericht des Garnisonskommandanten von Warschau, General Rainer Stahel, hervorgehoben wurde.  

Der Warschauer Aufstand kostete jedoch die Stadt und die ganze Nation etwa 150 000 Tote unter der Zivilbevölkerung, mindestens ein Drittel davon waren Opfer der Luftangriffe, über 40 000 Männer, Frauen und Kinder wurden durch die Truppen von Reinefarth (genannt „Henker von Warschau“), Dirlewanger und Schmidt in den Stadtteilen Wola, Ochota, Czerniaków und Stare Miasto ermordet, tausende Menschen wurden Opfer der Polizeiformationen von Geibl (Gestapo) und Hahn (SS) in der Schuch-Allee.

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