Monumentalne dzieło z 400 wysokiej jakości fotografiami znakomitego artysty Adama Bujaka. Ukazuje światowej klasy polskie zabytki i unikatowe relikty pierwotnej przyrody. Prezentuje polskie obiekty umieszczone na prestiżowej liście Światowego Dziedzictwa Kulturalnego i Naturalnego UNESCO.

Na zdjęciach zobaczymy m.in. wiekowe mury Krakowa, grę świateł w kryształach wielickiej soli, brodzące w śniegu białowieskie żubry, malowniczą Starówkę w Warszawie, kolorowe kamieniczki Zamościa, dostojny gotyk Torunia, krzyżacką twierdzę w Malborku, dróżki Polskiej Kalwarii, niezwykłe dolnośląskie Kościoły Pokoju, pachnące drewnem gotyckie kościółki Małopolski, a także poruszające świadectwo męczeństwa więźniów Oświęcimia. Album powstał z myślą o artystycznej promocji Polski na całym świecie. Wspaniała propozycja na wakacyjną lekturę.

Album powstał z myślą o artystycznej promocji Polski na całym świecie. Wspaniała propozycja na wakacyjną lekturę.

Einleitung Ziele und Ideen der UNESCO-Welterbeliste     6  

Krakau – die Metropole des polnischen Königsreichs     10  

Wieliczka – das Juwel der polnischen Krone   42

Das Museum im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau – damit es nicht vergessen wird!    66

Relikt eines primären Urwalds – der Nationalpark von Białowieża    92

Warschau – die zerstörte und ins Leben zurückgerufene Hauptstadt    120

Zamość – polnische vollkommene Stadt    146

Thorn – ein Binnenlandhafen    170

Marienburg – die Hauptstadt des Ordensstaates    198

Friedenskirchen in Jauer und Schweidnitz    248

Kalwaria Zebrzydowska – das polnische Jerusalem    224

Holzkirchen in Südpolen    278

Muskauer Park – eine romantische Vision    310

Breslau – die Volkshalle    326   

 

Am 27. September 1752 sind hier Seine Majestät August III. König von Polen, Sächsischer Kurfürst, mit Ihrer Majestät Königin und Ihren Durchlauchten Prinzen Xaver und Karl auf die Wisentjagd gegangen und erlegten: 42 Wisente; das heißt 11 große, von denen der stattlichste 14 Zentner 50 Pfund schwer war, 7 kleinere; 18 Wisentkühe; 6 Jungen; 13 Elche; das heißt 6, von denen der stattlichste 1 Zentnern 75 Pf. schwer war; 5 Kühe; 2 Kälber; 2 Rehe. Summa 57 Stück (Inschrift in altpolnischer Sprache auf dem Obelisken des Schlossparks in Białowieża). Unter den polnischen Denkmälern auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes nimmt eines eine ganz besondere Stellung ein, denn es erinnert daran, dass nicht nur von Menschenhand geschaffene Werke Anerkennung, Achtung und Schutz verdienen. Es ist dies der Nationalpark von Białowieża, der als „Weltreservat der Biosphäre” anerkannt wurde. Seinerzeit war das Gebiet Europas mit weiträumigen Urwäldern bedeckt. Die Intensivierung der Landwirtschaft führte jedoch schon im Mittelalter zu einer beträchtlichen Reduzierung der Urwaldgebiete. Auch der enorme Bedarf an Holz trug zur Abholzung bei. Jagden, die nicht nur aus Not, sondern auch als Unterhaltung veranstaltet wurden, hatten die Dezimierung des Wilds oder gar die Ausrottung mancher Tierarten zufolge (siehe das Einleitungszitat). Nach einigen Jahrhunderten derartigen Vorgehens, des Kampfes um das Ackerland sowie der fortschreitenden Verstädterung, sind die großen Urwälder des europäischen Kontinents verschwunden. Sehr lange wurden die Wälder als ausbeutbare Ressource behandelt, indem versucht wurde, möglichst viel Nutzen allerlei Art aus ihnen zu ziehen. Gleichzeitig erweckten die großen gefahrenreichen Wälder Respekt, oder gar Furcht, was sich in zahlreichen Volkssagen und Legenden spiegelt. Im Zeitalter der Romantik wurden die oft mächtigen, geheimnisvollen Wälder, die unpassierbaren Dickichte, zum Hintergrund poetischer und epischer Werke, oder traten selbst in Vordergrund. Auch Maler hielten nicht selten die Schönheit der Urwaldnatur im Bild fest. In den letzten Jahrzehnten, wurden mit dem Aufkommen ökologischer Denkweisen, die großen Waldkomplexe als ein relevantes Glied wahrgenommen, das zur Erhaltung des Gleichgewichts im Ökosystem beiträgt. Folglich wurden Maßnahmen zum Schutz der Gebiete ergriffen, um sie der menschlichen Einflussnahme zu entziehen.. Eines der wichtigsten Gebiete dieser Art ist der Urwald „Puszcza Białowieska” – der letzte verbliebene natürliche Tieflandwald in Europa. Der Urwald ist in der Wojwodschaft Podlasie, im äußersten Osten Polens, direkt an der Grenze zu Weißrussland gelegen. Im zentralen Bereich des Urwalds wurde ein Gebiet von10 502 haausgesondert, das unter Schutz steht, davon sind4 747 hastrenges Naturschutzgebiet. Schon 1921 wurde hier die Försterei „Rezerwat” gegründet,1932 inden Nationalpark von Białowieża umbenannt und 1947 als Nationalpark “Białowieski Park Narodowy” wiedereröffnet . Der Park ist auf einer flachen Moränenhochebene gelegen. Durch sein Gebiet fließen zwei kleine Flüsse: Hwoęna und Narewka, mit den Zuflüssen: ¸utownia, Przedzielna und Braszcza; der Fluss OrΠowka hat hier seine Quellen. Das Gelände ist zu 96 % bewaldet, es kommen hier mehrere Baumarten vor, hauptsächlich Rotfichte, Föhre (gemeine Kiefer), Schwarzerle, Stieleiche und Birke. Außerdem wachsen Esche, Linde, Ahorn, Zitterpappel, Ulme und Weißbuche. Viele der Bäume erreichen ungewöhnliche Größen – ein Beispiel dafür liefern u. a. Linden, mächtige Steineichen oder Fichten, die bis über50 mhoch sind. Knapp 40 % des Baubestands ist mehr als 80 Jahre alt. Im Strengen Schutzbereich, wo seit 1921 keine Arbeiten mehr ausgeführt wurden, beträgt das durchschnittliche Baumalter ganze 130 Jahre. Gerade in diesem Gebiet sind Fragmente des primären Tiefland-Urwaldes erhalten geblieben. Die Pflanzenwelt des Parks ist enorm mannigfaltig. Es kommen hier knapp 4 500 Pflanzenarten vor. Viele von ihnen zählen zu den ganz seltenen, darunter die Trollblume, die sibirische Schwertlilie, das Bergwohlverleih (Arnica montana), das Darrgras oder das Sumpfveilchen. Die zahlreichste Gruppe bilden die Gefäßpflanzen (über 1070 Arten). Besonders reich sind hier Pilze vertreten, die als eine gesonderte Gruppe, neben Tieren und Pflanzen, betrachtet werden. Im Park gibt es etwa 3 – 4 Tausend Pilzarten. Die Tierwelt des Urwalds besteht aus über 12 000 bislang festgestellten Arten, wobei geschätzt wird, dass die tatsächliche Anzahl doppelt so groß ist. Am zahlreichsten kommen Insekten vor (9 284 Arten), eine große Gruppe bilden die Vögel (250 Arten). Relativ bescheiden erscheinen zahlenmäßig die Säugetiere, wobei es so prächtige Arten wie Wisent, Elch, Hirsch, Reh oder Wildschwein unter ihnen gibt. Ein großer Erfolg der polnischen Naturforscher war die Wiederansiedelung des Wisents, der in Białowieża 1919 und in Kaukasus 1927 ausgestorben war und somit aus dem natürlichen Lebensraum weltweit verschwand. Es haben lediglich 54 Wisente in Tiergärten überdauert. Die ersten Wisentexemplare wurden 1929 aus Deutschland und Dänemark nach Białowieża herbeigeholt, womit der Wiederaufbau des Bestandes begonnen hatte. Vor dem Kriegsausbruch zählte die Wisentherde in Białowieża 16 Tiere. In der Nachkriegszeit ist der Wisentbestand weiter gewachsen, was es erlaubte, freie Herden zu bilden. Die ersten Tiere kamen in Białowieża schon 1952 auf freien Fuß. Gegenwärtig ) leben im Nationalpark von Białowieża etwa 600 Wisente. Der Urwald von Białowieża war seit eh und je ein begehrtes Jagdgebiet. Zu großen Jagden zogen die polnischen Könige in den Urwald. Der König Ladislaus IV. ließ hier ein hölzernes Jagdschloss errichten, das unter der Herrschaft der Wettiner- Dynastie ausgebaut wurde. In der Zeit der Teilung Polens ersetzte das Schloss die Residenz des russischen Zaren. Eine gesonderte Erwähnung verdient der47,77 hagroße Schlosspark, ein herrliches Beispiel für eine frei gestaltete Landschaftsanlage vom englischen Typ. Der Park wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Walery Kronenberg entworfen. In seiner Blütezeit wuchsen hier 160 Baumund Sträucherarten, sowohl einheimische, als auch exotische aus Asien und Nordamerika. Bis heute sind nur noch 90 Arten übrig geblieben. Im Bereich des Parks gibt es eine Reihe von Bauwerken. Das älteste von ihnen ist der 1845 errichtete Hof aus Holz. Leider ist der Zarenpalast nicht erhalten geblieben. Die Deutschen hatten ihn bei ihrem Rückzug1944 inBrand gesetzt und er fiel dem Feuer zum Opfer. Es war ein prachtvolles, malerisches Objekt mit zwei Türmen, aus den Jahren 1889-1893, entworfen von dem Architekten Rochefort. Seine Innenräume waren reich verziert. Im Zeitalter der II. Republik Polen war der Staatspräsident Ignacy MoĘcicki häufig mit zahlreichen Staatspersönlichkeiten zu Gast um zu jagen. Nach Białowieża kamen auch fremde Diplomaten und Politiker, wie zum Beispel der Regent Ungarns Horty, Fürst Karl von Rumänien oder unrühmlichen Angedenkens Hermann Göring. Der Nationalpark von Białowieża strebt an, Naturkunde zu verbreiten sowie die Sensibilität für Umweltschutz in der Gesellschaft zu erhöhen. Für die Touristen wurden Wander- und Fahrradwege abgesteckt, wobei Naturfreunden eine Strecke zur Verfügung steht, die durch den Strengen Schutzbereich führt. Dieser Bereich darf unter Aufsicht eines qualifizierten Führers kennen gelernt werden. Eine große Attraktion bildet selbstverständlich das Wisent- Vorführungsreservat. Im Bereich des Schlossparks hat das Professor J. Miklaszewski Naturwissenschaftliche und Waldmuseum seinen Standort. In den Jahren 1999-2000 wurde das Gebäude gründlich modernisiert und den Forderungen einer zeitgemäßen Didaktik angepasst. 1996 ist das Professor J.J. Karpiƒski-Zentrum für die Naturwissenschaftliche Bildung gegründet worden, welches seit 1999 zusammen mit dem Museum das Bildungs- und Museumszentrum des Nationalparks von Białowieża bildet. Jährlich wird sein Angebot von ca. 70 000 Menschen in Anspruch genommen. Es darf auch die Grundfunktion des Nationalparks, nämlich die wissenschaftliche, nicht vergessen werden. Eine intensive, methodische Forschung wird hier seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts betrieben. In Białowieża sind eine Reihe wissenschaftlicher Einrichtungen tätig: die Anstalt für die Säugetierforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften, die Geobotanische Białowieża-Warte der Warschauer Universität sowie die Anstalt für die Naturwälder des Forschungsinstituts des Forstwesens. Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Wissenschaftliche Bibliothek an der Wissenschaftlichen Einrichtung des Nationalparks von Białowieża. Es könnte noch viel über diese ungewöhnliche Stätte geschrieben werden, wo der Kontakt mit der unberührten Natur die heutige Zeit, die allgegenwärtige Technik sowie den Lärm der rasenden Welt vergessen lässt. Nichts kann den direkten Umgang mit der Natur ersetzen, doch versuchen wir zunächst mal, der Schönheit des Urwalds von Białowieża mittels der stimmungsvollen Bilder von Adam Bujak nachzuvollziehen.  

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