Jasna Góra, miejsce w Częstochowie, miejsce w Polsce, gdzie - jak to pięknie wyraził Henryk Sienkiewicz - bije nieśmiertelne serce polskiego ludu. Klasztor, sanktuarium, ale i twierdza, której nie zdołali pokonać wrogowie wiary i narodu polskiego. Także główna siedziba Zakonu Świętego Pawła Pierwszego Pustelnika, czyli paulinów. Już od ponad sześciu wieków opiekują się oni obrazem Matki Bożej, który słynie cudownymi łaskami. Do Czarnej Madonny przybywa co roku kilka milionów pielgrzymów z całego świata; a wśród nich i papieże, i głowy państw, i nikomu nieznani pątnicy przeróżnych stanów. Wszyscy szukają u Niej pociechy albo i ratunku - i jakże często znajdują! To Czarną Madonnę z Częstochowy naród polski ukochał i wybrał na swoją królową. Jej dom, Jasną Górę, pokazuje i opisuje ta księga.

Jakiż to dom? Rozmodlony i piękny. Gospodarny i gościnny. Patriotyczny i niezłomny. Dom, w którym świętość i sztuka stały się idealną wspólnotą. I tak właśnie widzimy go w tym albumie, wybitnym dziele sztuki fotograficznej i edytorskiej. Ukazuje się on w 700-lecie powstania zakonu paulińskiego, który zrodził się na ziemi węgierskiej, ale na polskiej rozrósł niczym prastary dąb. Dzięki wam, drodzy Ojcowie i Bracia, za tę wieki trwającą opiekę nad naszą Panią! A ta księga niech poleca nas wszystkich Jej dobroci.

1. Pauliner
2. Verteidigung von Tschenstochau
3. Millennium
4. Basilika
5. Festung
6. Museen
7. Bibliothek
8. Feste
9. Papstbesuche
10. Winter im Heiligtum
11. Unter Deinem Schutz

Im Jahr 1982 feierten  die Pauliner den  600. Jahrestag der  Klosterstiftung  von  Tschenstochau  durch Fürst Władysław  Opolczyk. 2008 feiern wir, nicht  minder feierlich und engagiert,  den 700. Jahrestag der Gründung  des Paulinerordens. So existiert  das Heiligtum von Jasna Góra  (übersetzt: Heller Berg) bereits  seit über sechs Jahrhunderten  und die Ordensfamilie, die sich  um die Stätte kümmert, seit  genau sieben Jahrhunderten.  Diese Daten sind fast identisch,  und obwohl der Orden um  einige Jahrzehnte älter ist, so ist  doch seine Geschichte mit dem  Heiligtum von Tschenstochau  untrennbar verbunden. Der  Orden, der auf einem Berg neben  Tschenstochau gegründet wurde,  ist zwar nur einer von vielen,  aber die historischen Umstände  und die besonders für die  Pauliner wichtige Anwesenheit  des Gnadenbildes Marias sorgten  schon bald dafür, dass dieses  Kloster zu einem Symbol, zur  „Hauptstadt“ der Pauliner wurde.  Dies zeigte sich besonders am  Anfang des 16. Jhs., als infolge  der türkischen Überfälle die  prächtigen ungarischen Klöster  vernichtet wurden. Als dann im  nächsten Jahrhundert zumeist  Polen zum Ordensgeneral aller  Pauliner gewählt wurden, wurde  die Bedeutung von Jasna Góra  als Zentrum unterstrichen.  Heute können wir hier  Gemälde betrachten, die die  ganze Geschichte des Ordens  illustrieren. Sie entstanden im  17. Jh., da man schon damals  wusste, dass man schützen  muss, was für den Orden  am wichtigsten ist. So ist es  selbstverständlich, dass dieser  erhabene Anlass, welcher der  Jahrestag zweifelsohne ist, uns  dazu veranlasst, dass ideelle  und künstlerische Erbe von  Jasna Góra abermals genauer zu  betrachten.

 

 Gnadenbild 

So wie die Begriffe „Pauliner“  und „Jasna Góra“ untrennbar  miteinander verbunden sind,  so lassen sich auch Sacrum  (heilig) und Ars (Kunst) hier  nicht gesondert betrachten. Die  Kirche trat in den vergangen  Jahrhunderten offen und  gleichzeitig praktisch auf die  Kunst zu. Die Kunstwerke  dienten der Liturgie und den  seelsorgerischen Praktiken.  Andererseits kam es auch vor,  dass gewisse Kultobjekte – ein  Gemälde oder eine Reliquie  – besonders künstlerisch  ausgearbeitet wurden. Auf  Jasna Góra geschah etwas noch  Größeres. Das Gnadenbild der  Mutter Gottes, welches den  Paulinern schon bald nach  der Gründung durch Fürst  Władysław Opolczyk übergeben  wurde, hatte solch eine  ungewöhnliche Form, solch eine  ungewöhnliche und interessante  künstlerische Ausarbeitung, dass  der plastische und malerische  Ausdruck des Werks sofort eine  sakrale Botschaft aufnahm,  die sich fortan nicht mehr vom  Werk trennen ließ. Die verehrten  Marienbilder des Mittelalters  erschienen zwar in vielfältigen  Formen, ihnen allen gemeinsam  war aber, dass sie klein und  schwer bemerkbar schienen.  Das Bild sollte nämlich nicht die  dargestellte Person überschatten.  Diese Einstellung sollte sich erst  in der Neuzeit ändern. So ist es  kein Zufall, dass die Geistlichen  auf der Synode 1621 in Krakau  alle Gemälde Marias kritisierten,  auf denen sie in zu weltlichen  Kleidern, besonders aber in zu  ausländischen und unpassenden  Kleidern gemalt wurde und die  Künstler dazu aufriefen, sakrale  Werke so zu schaffen, wie die  Mutter Gottes von Tschenstochau  abgebildet wurde. Diese Aussage  beweist wie früh das Bild von  Tschenstochau als Maßstab für  die plastische Verwirklichung  sakraler Themen angesehen  wurde. In Tschenstochau wird  jedoch auch das Gleichgewicht  gehalten zwischen der  wundervollen künstlerischen  Gestaltung und der wichtigen  sakralen Botschaft.  Diese künstlerische Vision auf  dem Bild prägt jeden Pilger sehr  stark und hatte auch großen  Einfluss auf die Beziehung  der Pauliner Mönche zur  Kunst. Sie erhielten ein großes  Gemälde (heute mit folgenden  Ausmaßen: 121,8 cm hoch,  81,3 cm breit und max. 3,5 cm  dick), dass auf mit Leinen  beklebten Lindenbrettern mit  Hilfe der Temperatechnik gemalt  wurde. Das Bild entspricht dem  Ikonentypus Hodegetria, der  durch eine spezielle Darstellung  betont, dass Maria die Mutter  Gottes ist. Bis heute streiten die  Gelehrten, welche Geschichte  das Bild bereits hinter sich  hatte, als es nach Jasna Góra  kam, wie es (denn wir wissen,  dass das Bild in den vergangen  Jahrhunderten nachbearbeitet  wurde) und seine ältesten  Verzierungen ausgesehen  haben. Sicher ist nur, dass auf  den ältesten Brettern, die aus  dem 12. oder 13. Jh. stammen  und vorher eine griechische  Ikone trugen (diese wurde in  nicht bekannten historischen  Umständen zerstört),  anderthalb Jahrhunderte später,  im 14. Jh., ein mit Italien  verbundener Künstler die Mutter  Gottes malte, wobei er sich  zeitgenössischer Vorstellungen  Marias mit Kind bediente und  den noch vorhandenen Nimbus  nützte. Durch den vorhandenen  Nimbus wurde der unbekannte  Künstler (möglicherweise  stammt er aus der Schule von  Siena) in das byzantinische  Schema gedrängt, was seinem  Werk sowohl Ernst als auch  Süße einhauchte und Scharen  von Pilgern über Jahrhunderte  die Möglichkeit zu einem Treffen  mit der gab, die großen Respekt  erweckt und dem Beobachter  gleichzeitig viel Wärme und  Verständnis entgegen bringt. 

 

Die Geschichte des  Gnadenbildes 

Von den frühesten und  verworrensten Tagen des Bildes  erzählen viele Handschriften  aus dem Mittelalter, die in  der Klosterbibliothek und  anderen Archiven erhalten  geblieben sind. Sie erzählen von  Fakten, die nicht Gegenstand  der wissenschaftlichen  Untersuchung werden können:  das Erstbild stamme aus  Nazaret und das Gemälde selbst  habe sich in Konstantinopel  befunden.  Diese Lektüre bedarf einer  sehr kritischen Haltung,  aber dennoch machten die  komplizierte Materie des  Bildes und sein suggestiver  künstlerischer Ausdruck sowie  die Geschichten, die darüber  im Umlauf waren aus ihm seit  dem ersten Tag der Anwesenheit  Marias an diesem Ort ein  außergewöhnliches Werk, im  dem das Sacrum und das Ars  zu einer unzertrennlichen  Einheit verschmolzen. Und  wenn wir von dem „Aufenthalt“  – der Anwesenheit – Marias  auf Jasna Góra sprechen, so  ist das keinesfalls übertrieben.  Für die Menschen aus den  vergangenen Jahrhunderten  war die Mutter Gottes im  Heiligtum real anwesend,  darum auch betrachtete man  dieses als ihre Residenz, als den  Palast Marias.  Seitdem das Bild existiert,  gab es zahlreiche Konzepte zu  seiner Verzierung und seiner  Umrahmung. Der Brauch die  Gnadenbilder mit Blechen aus  Edelmetall mit Edelsteinen  zu schmücken war sowohl im  Osten, als auch im Westen  wohl bekannt. Alles deutet  darauf hin, dass das Bild eben  so geschmückt im Jahr 1382  nach Jasna Góra kam.   

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